Entwurf
Ursprung des Entwurfes ist die Faltung einer Ebene in parallel verlaufende Streifen und deren Orthogonalen. Die hieraus entstandenen Dreiecke verleihender nun dreidimensionalen Form Stabilität.
Grasshopper – Script
Mit Hilfe des 3D Programmes Rhino und dessen Erweiterung Grasshopper lässt sich die Form digital übertragen. Jeder ihrer Parameter kann hierbei gesondert bearbeitet und verändert werden bis die gewünschte Endform erreicht ist.
Material
Wellpappe ist aufgrund ihrer Stabilität und Faltbarkeit optimal für diesen Entwurf geeignet. Mit ihr lassen sich Bauteile von 1,60m x 1,90m herstellen und durch deren Verbindung eine maximale Gesamthöhe von 2,70m und Bogenspannweite von 3,50 m erreichen.
Prototyp
Das Grundelement dieser Form ist das Dreieck. Um es zu Fügen und dem Modell größtmögliche Stabilität zu verleihen, wurde ein optimales Dreieck mit Laschen und Seitenelementen entwickelt. Dieses lässt sich beliebig oft im Längs- und Querrichtung verbinden.
CAD – CAM
Die Faltstruktur wird zu einer zweidimensionalen Fläche abgewickelt. Das generierte Schnittmuster wird mit Hilfe eines Schneidplotters ausgeschnitten und durch Falzen und Knicken in die finale Form gebracht.
Aufbau
Der Messestand besteht aus 150 gefalteten Elemente. Die Fügung erfolgt mit Heissleim zu 8 transportablen Modulen. Die Stosspunkte der Grossmodule werden mit reversiblen Klettverbindungen gefügt.
Technische Universität Darmstadt
Fachbereich Architektur
El-Lissitzky-Straße 1
64287
Darmstadt
Fachbereich Architektur
Fachgebiet Entwerfen und Industrielle Methoden der Hochbaukonstruktion
Prof. Moritz Hauschild
Dipl.-Ing. Rüdiger Karzel
Fachgebiet Entwerfen und Gebäudetechnologie
Prof. Dr. Klaus Daniels
Dipl.-Ing. Heike Matcha