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Inhaltliche Struktur des Master-Studiengangs (Lehrformen)

Vorbemerkungen
Der Master-Studiengang baut auf dem Bachelor-Studiengang des Fachbereichs Architektur auf. In Abgrenzung zum Bachelor-Studiengang zielt der Master-Studiengang auf eine signifikante Vertiefung der Kenntnisse und Fertigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens, theoretisch-analytischer Fähigkeiten sowie intellektuelle und soziale Kompetenz.

Der Master-Studiengang bildet zum einen die Breite des Fachs ab, und erlaubt, innerhalb desselben Studiengangs einen individuellen Schwerpunkt im Hochbau oder Städtebau zu setzen.

Um dieses Profil auszubilden, gliedert sich das Veranstaltungsangebot in vier Stränge:

01

Die Entwürfe (3x15 CP und Thesis, 20 CP) bilden den Kern des Studiums. Sie üben das erworbene Wissen in Einzel- bzw. Gruppenarbeit und in verschiedenen Formen ein. Dabei werden analytische und konzeptionelle Fähigkeiten erworben. Stegreifübungen sind in die Entwurfsarbeit integriert. Es werden in jedem Semester zahlreiche Entwurfsthemen im Hoch- und Städtebau angeboten. Jeder Studierende muss im M. Sc. Studium mindestens einen Entwurf im Hochbau und im Städtebau erarbeiten.

Die Thesis ist ebenfalls eine Entwurfsaufgabe. Sie kann in jedem Semester aus mindestens drei vorgegeben Themen (davon zwei im Hochbau) gewählt werden. Individuelle Themenstellungen sind nur in Ausnahmefällen, theoretische Abschlussarbeiten nicht zulässig. Die Bewertung der Thesis erfolgt durch alle ProfessorInnen des FB 15 gemeinsam in einem Kollegialverfahren.

02

Fachmodule (5 x 5 CP) vertiefen studiengangspezifisch die Kenntnisse, erschließen systematisch Wissen und Fertigkeiten und geben, unter Beteiligung aller Fachgruppen, das besondere Profil des Master-Studiengangs ab.

03

Das Forschungsmodul bildet die Brücke zwischen dem Studium und der Forschung. Im Rahmen des Forschungsmodul ist forschendes Lernen, d.h. die Beteiligung an Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, sowie schriftliche Arbeiten, die eine eventuelle folgende Promotion vorbereiten, möglich.

04

Die Wahlfächer bieten in freier Wahl die Möglichkeit der Vertiefung entsprechend Neigungen und Fähigkeiten. Zu wählen sind mindestens 3 CP aus einem anderen Fachbereich der TU Darmstadt, sowie mindestens 3 CP im Bereich sog. Stegreifentwürfe zu absolvieren.. Eine individuelle Schwerpunktbildung durch die Bündelung mehrerer Wahlfächer in einem Bereich ist möglich.