Architekturführung „Campus Lichtwiese“

Campus Lichtwiese – oder: Als es zu eng in der Stadt wurde

Lageplan Lichtwiese
Lageplan Lichtwiese

Wer kann schon etwas mit dem Namen Lichtwiese anfangen?

Wie abwegig ist es, hier gleich an Kerzen zu denken, die die Bauern den Pächtern schuldeten, damit ihr Vieh auf der Lichtwiese weiden durfte. Das fällt in den Bereich der Legenden und ist lange her. Flugwiese? Diesen Namen kennen Wenige. Auf dem Verkehrsflughafen Darmstadt Lichtwiese wurde 1926 die erste regelmäßige Fluglinie Darmstadt-München eröffnet. Auch das ist lange her.

Vor mehr als 50 Jahren fiel die Entscheidung für das Gelände am Rande der Stadt, um dort die dringend benötigten Bauten für den Ausbau der damaligen Technischen Hochschule zu errichten.

Das 1969 fertig gestellte Architekturgebäude initiierte den Ausbau des am Waldrand gelegenen landschaftlich reizvollen Campus. Mit der Fertigstellung der Mensa 1978 endete die erste Bauphase, nur wenige Neubauten ergänzten in den 90er-Jahren das Areal.
Erst in den letzten Jahren sind die Bauaktivitäten wieder in Fahrt gekommen: Sanierungen der Gebäude aus der ersten Bauphase werden durchgeführt. Neubauten, Baustellen und Projekte gibt es viele.

Als „Neue Mitte“ prägt heute das 2013 in Betrieb genommene Hörsaal- und Medienzentrum als zweiter Bibliotheksstandort den Campus Lichtwiese.

Architektur, Hochschulbauamt, 1969 (Foto: Jacob Philipp Weise)
Architektur, Hochschulbauamt, 1969 (Foto: Jacob Philipp Weise)
Architektur, Innenraum „Die Kuhle“ (Foto: Jacob Philipp Weise)
Architektur, Innenraum „Die Kuhle“ (Foto: Jacob Philipp Weise)
Maschinenbauhalle, Prof. Gerd Fesel, 1976 (Foto: Brigitte Kuntzsch)
Maschinenbauhalle, Prof. Gerd Fesel, 1976 (Foto: Brigitte Kuntzsch)
Materialwissenschaften, Prof. Walter Belz, 1996 (Foto: Brigitte Kuntzsch)
Materialwissenschaften, Prof. Walter Belz, 1996 (Foto: Brigitte Kuntzsch)