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Jacob Wilhelm Mengler Preis 2009 / Lobende Erwähnung: „Büro a.D.“

Preisträgerin
Dina Herrmann

Dieser Entwurf eines Wohnhauses in der Bürostadt Niederrad ist unter dem Gesichtspunkt entstanden, dass die Bürostadt eine gewisse Sonderstellung im städtischen Kontext einnimmt.

Meine Herangehensweise war es, eine Wohnform zu entwickeln, die ihrer speziellen Lage gerecht wird und gleichzeitig eine neue Lösung darstellt.

Das entworfene Wohnen soll eine Mischung zwischen Eigentumswohnung und eigenem Haus sein. Im Vordergrund meiner Überlegungen stand beispielsweise eine möglichst große private Freifläche zu gestalten und damit einen großen Grünanteil ins Gebäude zu holen. Für den Bewohner sollten möglichst große Ausblicke geschaffen werden, die ihm das Gefühl geben sollen, er wäre in seinem eigenen, freistehenden Haus.

Gemeinsame Treffpunkte gibt es im Erdgeschoss, um die gewerbliche Nutzung herum. Die Grüne Vorzone zur Straße hin bleibt erhalten. Die „Häuser“ selbst sind eingeschobene Boxen, die in die Tragstruktur des ehemaligen Bürohauses eingebaut werden ohne die vorige Struktur zu verdecken. Die Grundrisse sind offen gestaltet, um eine gewisse Individualität zu ermöglichen.