Manfred Sack

Ehrendoktor Manfred Sack

Manfred Sack
Bild: Peter Traub

Manfred Sack, 1928 in Coswig/Anhalt geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Architekturkritiker. Er studierte Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Nach seiner Promotion im Jahr 1954 in der Musikwissenschaft, war er von 1959-1994 Redakteur der Wochenzeitung Die Zeit. Und schrieb dort im Feuilleton über Architektur, Städtebau, Design und Unterhaltungsmusik. Manfred Sack, der sich selber als kritischen Architekturjournalist beschreibt, schafft es durch seine Texte über Gebäude Bilder vor dem inneren Auge des Lesers entstehen zu lassen. In seinem Buch „Götter und Schafe“ stellt er seine Rolle wie folgt dar: „Und für wen ist alles dies geschrieben? Die Antwort eines Journalisten darauf lautet ohne Umschweife: für jedermann. Das einzige, was er sich vorauszusetzen erlaubt, ist Neugier – dieselbe Regung, die ihn doch selber dazu treibt, etwas zu entdecken, es so präzis und so vielseitig wie nur irgend möglich zu erkunden und aufzuschreiben.“

Für seine Tätigkeiten wurden ihm zahlreiche Preise verliehen: 1970/71 der Theodor-Wolff Preis des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, 1976 der BDA-Preis für Architekturkritik und 1977 der Europapreis „Pro Musica“ des ungarischen Rundfunks. Er ist Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg und der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste Salzburg. Manfred Sack lebt und arbeitet als freier Journalist in Hamburg. Die TU Darmstadt verlieh Manfred Sack die Ehrenpromotion.