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Typologieforschung:
Typologische Betrachtungen bilden den Rahmen für einen dialektischen Diskurs mit der Geschichte des Bauens, die das „Neue“ durch Transformation und Transfiguration des „Alten“ hervorbringt. Dabei steht das Konzept der Typologie nicht nur in funktionalem Zusammenhang, denn der einzelne Typ ist mehr als die Materialisierung eines bestimmten Anforderungsprofils. Komplexe vernetzte Zusammenhänge zwischen Architektur, Gesellschaft und Individuum werden analysiert, interpretiert und neu entwickelt.

Autochthone Wohnungstypen:
Bei der Entwicklung autochthoner Wohnungs-typen haben verschieden Faktoren über einen Zeitraum eingewirkt. In der Regel sind sie für die jeweilige Situation, dem Zusammenwirken von Kultur, Klima und Topos, optimiert. Der Wandel dieser Typen wird meistens durch gesellschaftlich-politische und kulturelle Veränderungen oder durch das Übertragen der Typen in andere Klimazonen hervorgerufen. So werden die Typen für die neue Situation optimiert. Die Betrachtung der Konstanten und Variablen sowie die Optimierung des Typs beim Zusammenwirken dieser Bedingungen eröffnet eine integrale Sicht auf die Typologie.

Kybernetik:
Normale Standards ökologischen Bauens
Die kybernetische Strategie
Die kybernetische Strategie fragt nicht nach Form und Gestalt sondern sucht nach den Strukturen des Ortes und der spezifischen Bauaufgabe. Es wird nach einem methodischen Ansatz geforscht, der die Kräfte, die in diesen Strukturen wirken, an die Oberfläche bringt. Die Interpretation dieser soll zu einer authentischen Form führen, die gleichsam von innen heraus entsteht. Der Energiefluss ist in die Gesamtstruktur eingebettet. Die Kräfte müssen frei fließen können und sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. Um dabei die größten Gewinne zu erzielen und die Effizienz des Systems zu optimieren, werden die Technologien auf dem tiefstmöglichen energetischen Niveau arbeiten (lowtech) unter Ausnutzung natürlicher physikalischer Phänomene.