Sommersemester 2018

Master-Thesis Sommer 2018

 

Wohnmaschine, Darmstadt

Herausgegeben vom Fachgebiet Entwerfen und Wohnungsbau (Prof. Dr. Elli Mosayebi)

Wie sieht das Wohnen in Zukunft aus? Welche Eigenschaften soll die Architektur der Zukunft besitzen, und wie können diese für das Wohnen produktiv gemacht werden? Das Fachgebiet Entwerfen und Wohnungsbau hat zehn Eigenschaften bestimmt, anhand derer die Studierenden die Wohnmaschine entworfen haben. Aus der Verbindung von Mobilität, Energie und Arbeitsproduktivität sind Visionen eines neuen Wohnraumes für zweihundert Menschen auf dem Güterbahnhof von Darmstadt entstanden.

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Scavi Pompei, Neapel

Herausgegeben vom Fachgebiet Entwerfen und Baugestaltung (Prof. Wolfgang Lorch)

Mit der Aufgabe „Scavi Pompei“ betrachten wir die Schnittstelle zwischen der heutigen und der verlorenen Welt Pompejis. Untergegangene Welten zu entdecken lag schon immer in der Faszination der Menschen und so stellt auch die 79 n. Chr. vom Vesuv verschüttete römische Stadt Pompeji in seiner Nachbarschaft zu Neapel, Capri, Ischia und der Amalfi Küste ein flächiges Einzeldenkmal dar, welches vor allem reiselustige Tagestouristen anzieht.
Der Übergang in die alte Stadt Pompei steht im Zentrum des Hochbauentwurfes, das Baugrundstück vermittelt zwischen dem Bahnhof als Ankunftsort und einem der alten Stadttore, der Porta Marina.
Der Entwurf beschreibt als Eingangs- und Schwellenbau nicht nur eine Zeitmaschine in die Vergangenheit, sondern soll darüber hinaus Perspektiven eröffnen, wie wir zukünftig archäologische Funde erleben und reflektieren. Es liegt in der Verantwortung des Verfassers, mit Wissen um den Konflikt zwischen Tourismus und Zerfall des Weltkulturerbes, dem Ort gerecht zu werden und eine Haltung zu entwickeln.
Die Betrachtung von Pompeji wird sich durch die Überlagerung von virtuellem und realem Kontext ändern, Pompeji selber sich erst recht.

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100% Kreuzberg. Dragoner-Areal Berlin

Herausgegeben vom Fachgebiet Entwerfen und Stadtplanung (Prof. i.V. Marius Gantert / Urs Kumberger)

Keine halben Sachen, sondern 100% Kreuzberg – Wie kann die Transformation des Dragoner-Areals als kooperatives Labor einer gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung dienen?
Ziel ist die städtebauliche Transformation des Rathausblockes in Berlin Kreuzberg unter dem Leitbild der „Kreuzberger Mischung“ aus Wohnen, Kultur und Arbeit. Demzufolge soll sich die Entwicklung des Gebietes stark am Bestand orientieren, worunter sowohl die teilweise denkmalgeschützten baulichen Strukturen, als auch die bestehende soziale und funktionale Mischung im Gebiet zu fassen sind. Darüber hinaus ist eine Ergänzung des Bestandes um weiteren Wohnungsbau, soziale Infrastrukturen und öffentliche Freiflächen notwendig, um der zentralen Lage in der Stadt Rechnung zu tragen. Die Entwicklung des Gebietes soll sowohl seine stadtgeschichtliche Bedeutung berücksichtigen, als auch Spielräume für Innovationen eröffnen.

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