Designing Resilience Global 2026 – Tagung und Kickoff des städtebaulichen Masterentwurfs
im Rahmen des internationalen Wettbewerbs „Designing Resilience Global 2026“
04.02.2026
Der Klimawandel verändert die Interaktion zwischen Wasser und Städten im gesamten semiariden Südasien. Der Fluss Vishwamitri in Vadodara, einer von extremen Wetterbedingungen geprägten Stadtlandschaft, ist ein Paradebeispiel dafür. In dieser Region herrschen Großteil des Jahres Hitze und Wasserknappheit, während dieselbe Landschaft bei Eintreffen des Monsuns von plötzlichen, verheerenden Überschwemmungen heimgesucht wird. Dieses Dilemma wurde und wird immer noch durch die rasante Urbanisierung verschärft, die die ökologische Kapazität verringert, traditionelle Wassersysteme zerstört und sowohl menschliche als auch nicht-menschliche Gemeinschaften anfälliger macht.
Die Wettbewerbsaufgaben werden von Universitäten aus aller Welt bearbeitet und im Rahmen eines internationalen Symposiums vom 3. bis 7. Juli 2026 in Guangzhou vorgestellt.
Anlässlich des Wettbewerbs findet am 16. März, 12:30 bis 17:00 Uhr am Fachbereich Architektur die Tagung „Designing Resilience” des Kompetenzzentrums Resiliente Stadt statt.
Mehr Details auf der Webseite.
Der Entwurfskickoff ist am 17. März von 10:00 bis 17:00.
Mehr Details auf der Webseite.
Veranstaltungsort ist jeweils der kleine Hörsaal L3 | 01 Raum A92
Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen erbringt 2 CP zusätzlich.
Der internationale Wettbewerb …
… „Designing Resilience in Asian Cities (DRIA)“ wurde 2014 von der National University of Singapore ins Leben gerufen, um eine fundierte Diskussion über innovative Ideen zur Stärkung der Resilienz und der Nachhaltigkeit im Pazifisch-Asiatischen Raum anzuregen. Dieses Programm, das zehn Universitäten verbindet, sucht die kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Klimaschutzes und der Urbanisierung. Seit mehr als zehn Jahren werden an unterschiedlichen Aufgaben vorausschauende architektonische und stadtplanerische Konzepte ebenso wie innovative Technologien entwickelt, um die Resilienz städtischer Gemeinschaften zu stärken. Inzwischen läuft dies unter dem Titel "Designing Resilience Global“. Der Fachbereich Architektur der TU Darmstadt mit dem Fachgebiet Entwerfen und Stadtplanung (Prof. Dr. Annette Rudolph-Cleff) nimmt seit dem Beginn an dem Wettbewerb erfolgreich teil. In 2026 wird dies durch das neu gegründete Kompetenzzentrum Resiliente Stadt unterstützt.