Gernot Schulz ist seit Wintersemester 2014/15 am Fachbereich Architektur

01.02.2015

Gernot Schulz ist seit Wintersemester 2014/15 am Fachbereich Architektur

Vertretungsprofessor am Lehrgebiet Entwerfen und Grundlagen der Hochbaukonstruktion

Sein Interesse in der Lehre gilt der Vermittlung des „Sich Bedingen“ von Entwurf und Konstruktion. Ein Entwurf ist für ihn untrennbar mit der Idee für seine Konstruktion und Materialisierung verbunden, ebenso wie jedes Detail den Entwurfsgedanken in sich trägt.

Hierzu bedarf es eines fundierten Grundlagenwissen der Baukonstruktion. Es geht darum, zu verstehen, dass Baukonstruktion technische Parameter zu erfüllen hat, architektonische Qualität aber nicht durch das alleinige geometrische und technische Fügen baukonstruktiver Teile und Schichten entsteht.

Aus dieser Grundhaltung heraus interessieren Gernot Schulz Veränderungen von Typologien und Archetypen durch Änderungen beim Stand der Technik in der Baukonstruktion. So wie die Erfindung des Eisenbetons und der Aufzüge vor 80 Jahren in Verbindung mit einer Ökonomisierung der Stadtgrundverwertung die Entwicklung von Hochhäusern als neuen städtischen Bautypus hervorgebracht sind neuere Einflüsse der Bautechnik auf architektonische Entwicklungen noch unerforscht.

Kurzvita

1985-1992 Studium an der Universität Dortmund und ETH Zürich
1992 Diplom der Universität Dortmund
anschließend Freie Mitarbeit im Büro Cruz/Ortiz in Sevilla/Spanien
seit 1993 selbständige Tätigkeit
zahlreiche Auszeichnungen u.a. beim Deutschen Architekturpreis und Deutschen Städtebaupreis
1998 Berufung in den BDA
1996-1999 Lehrauftrag an der BUGH Wuppertal Lehrgebiet Grundlagen des Entwerfens
2001 Vertretungsprofessur an der PBSA Düsseldorf Lehrgebiet Entwerfen und Baukonstruktion
seit 2004 Professur für Entwerfen und Baukonstruktion an der Hochschule Bochum
2014 Gastprofessur an der Universität Sevilla/Spanien
2014/2015 Vertretungsprofessur an der TU Darmstadt Lehrgebiet Entwerfen und Grundlagen der Hochbaukonstruktion

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