Mittwochabendvortrag

10.06.2015

Mittwochabendvortrag

Der letzte Mittwochabendvortrag in diesem Semester findet in Form eines Werkgesprächs in Zusammenarbeit mit der DBZ statt.

Gemeinsam mit Architekturbüros und Industriepartnern präsentiert die DBZ Deutsche BauZeitschrift herausragende Bauwerke. Anhand der Gebäude stellen Architekten und Hersteller in dem Fachsymposium für Architektur und Bautechnik technologische Neuerungen in der Architektur vor. Wegweisende Lösungen werden an beispielhaften Bauwerken gezeigt. In Vorträgen wird deutlich was für eine Bedeutung das Zusammenspiel von Architektur und Bautechnik hat. Moderiert von der DBZ-Redaktion bietet DBZ Werkgespräch einen Rahmen zum fachlichen Austausch und Kontakte knüpfen. Das Fachsymposium für Architektur und Bautechnik richtet sich an Architekten und Ingenieure, Bauschaffende und Planer sowie Studierende. Wir freuen uns auf Sie!

Die Mittwochabendvortragsreihe wird konzipiert und organisiert vom Fachgebiet Entwerfen und Baugestaltung, Prof. Wolfgang Lorch, Dipl.-Ing. Nikola Jarosch und cand. arch. Marina Hokari.

Die Sanierung des Dreischeibenhauses in Düsseldorf ist nun abgeschlossen. Das 1960 fertig gestellte Hochhaus war schon damals von Architekten Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg mit den Mitarbeitern Fritz Eller, Robert Walter und Erich Moser geplant worden. Nun haben, abermals, HPP Architekten aus Düsseldorf das Gebäude an die heutigen Anforderungen an Brandschutz und Gebäudetechnik angepasst. Innerhalb von zwei Jahren haben sie trotz komplizierter Baustellenlogistik und Überraschungsmomenten, wie Claudia Roggenkämper im Interview mit der DBZ Deutsche BauZeitschrift berichtet (DBZ 1|2015), das denkmalgeschützte Gebäude modernisiert. Die Curtain-Wall-Fassade wurde energetisch saniert, indem in den Bürobereichen geschossweise eine zusätzliche Primärfassade von Innen eingesetzt wurde. Die äußere tragende Fassadenkonstruktion inklusive des Brüstungselements blieb unangetastet, so dass das bekannte Bild mit geöffneten bzw. geschlossenen Sonnenschutzlamellen weiterhin besteht. Ebenso konnte das Foyer in seinem Originalzustand erhalten bleiben. Um eine flexible Nutzung der Geschosse zu ermöglichen, sind in jeder Etage zwei Mieteinheiten realisiert worden.

zur Liste