Opaion

23.08.2016

Opaion

Installation des Fachgebiets Plastisches Gestalten in Rotterdam

Noch bis zum 4. September ist im Rahmen der Ausstellung „In Quarantaine hedendaagse hermitages“ in Rotterdam die Installation „Opaion“ zu sehen. Die Arbeit entstand im vergangenen Semester im Semininar „WORKING WITH HEINSDORFF“, das das Fachgebiet gemeinsam mit den Münchner Künstler Markus Heinsdorff veranstaltet hat. Thema des Seminars war die Auseinandersetzung mit modularen Strukturen aus wiederverwertbaren Materialien.

Die Idee dazu kam von Heinsdorff, der sich seit Jahren künstlerisch mit Fragen des Raumes und der Nachhaltigkeit befasst. Das Fachgebiet setzt sich seit Längerem mit Papier als Material für einfache Behausungen auseinander, sodass eine Zusammenarbeit nahelag.

Die Installation besteht aus 480 handelsüblichen Obstkisten aus Wellpappe, die in einem Innenraum in Form eines auf dem Kopf gestellten, angeschnittenen Kegels aufgebaut sind. Der Durchmesser am Boden beträgt ca. 1,8 Meter. Der Titel der Arbeit ist die griechische Bezeichnung für eine runde Öffnung am höchsten Punkt eines Kuppeldaches, auch Rauchloch genannt. Er spielt mit dem Kontrast der eingesetzten einfachen Materialien und dem Bezug zur antiken Architektur.

Die Ausstellung „In Quarantaine hedendaagse hermitages“ ist noch bis zum 04.September 2016 zu besichtigen.

Stichting Kunsteiland
Quarantaineweg 1D4
3089 KP Rotterdam

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