Positionen

03.04.2018

Positionen

Die Mittwochabend-Vorträge im Sommersemester 2018

„Ein Gebäude sollte großzügig sein. Es sollte mehr geben als es nimmt. Es sollte am Leben der Stadt teilhaben und ihr ein Geschenk machen.“
Am 9. Mai startet die Mittwochabend-Reihe mit einem Vortrag des dänischen Architekten Erik Frandsen. Er ist Partner bei Lundgaard & Tranberg Architekter, Kopenhagen.

Neben ihm erwartet der Fachbereich in diesem Semester sechs weitere – zum Teil internationale – Gäste.

Konzeption und Organisation der Reihe liegen in der Verantwortung des Fachgebiets Entwerfen und Baugestaltung von Prof. Wolfgang Lorch.

Die Vorträge:

09. Mai 2018

Erik Frandsen, 
Lundgaard & Tranberg Architects, Kopenhagen
„selected works“

„Lundgaard & Tranberg Architects is a danish architecture office founded in 1985 by the Architects Boje Lundgaard and Lene Tranberg. The practice is founded on the development and realization of original architectural concepts, elevating each individual project from the ordinary to innovative, visionary and poetic architecture.

The practice is shaped by the Nordic architectural tradition where humanism, craftsmanship and simplification are regarded as central virtues. We view architecture as a public matter, concerning us all. At its best architecture rises above a narrow programme and becomes a generous gesture to the locality and society in a larger perspective.“

16. Mai 2018

Adrian von Buttlar, Berlin
„Wem gehört der Denkmalschutz?“

Adrian von Buttlar war Professor für Kunstgeschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und und der Technischen Universität Berlin.
Zwischen 1996 und 2009 war von er Vorsitzender des Landesdenkmalrats Berlin, 2001–2008 amtierte er als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Er forscht und publiziert hauptsächlich zur Geschichte der Gartenkunst und zur Architekturgeschichte der Neuzeit (Klassizismus, Historismus und Moderne) sowie zu Theorie, Politik und Geschichte der Denkmalpflege.

23. Mai 2018

Werner Neuwirth, Wien
„lebensform: Bauweise“

„Ähnlich wie Buchstaben einzelne Zeilen bilden, sich zu Absätzen, Textblöcken und ganzen Büchern ansammeln und von einer „wesenhaften“ Idee getragen und geordnet werden, ordnen sich auch einzelne Räume zu Wohnungen, zu Gebäuden und ganzen Städten. Im Wohnbau steckt damit neben einer feinen individuellen und intimen inneren Nähe auch eine allgemeine und öffentliche, dem Stadtraum verpflichtete Maßstäblichkeit.“ (Werner Neuwirth)

Werner Neuwirth studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste und anschließend Architektur an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Seit 2000 führt er sein eigenes, mehrfach ausgezeichnetes, Architekturbüro „2824“ in Wien.

30. Mai. 2018

Thomas Kröger, 
Thomas Kröger Architekten, Berlin
„Der Grad des Öffentlichen“

Thomas Kröger gründete sein Büro 2001 in Berlin im Anschluss an die Mitarbeit bei Norman Foster, London und Max Dudler, Berlin.
Seither arbeiten er und sein Team mit Bauherren im In- und Ausland. Die Projekte umfassen Privathäuser, Kunstgalerien, sowie Büro-/Wohn- und Museumsbauten. Seit 2014 hat Thomas Kröger eine Gastprofessur an der Hochschule für Technik in Stuttgart inne. Zuvor unterrichtete er von als Gastprofessor am Department of Architecture der Northeastern University of Boston im Rahmen des Berliner Studienprogramms.

 

06. Juni 2018

Anupama Kundoo, 
Anupama Kundoo Architect, Tamil Nadu, Indien
„Building Knowledge, Building Community“

Anupama Kundoo’s internationally recognised and award-winning architecture practice started in 1990, demonstrates a strong focus on material research and experimentation towards an architecture that has low environmental impact and is appropriate to the socio-economic context. Kundoo has built extensively in India and has had the experience of working, researching and teaching in a variety of cultural contexts across the world.

13. Juni 2018

Anna Popelka & Georg Poduschka
PPAG, Wien
„Willst Du wirklich wohnen wie deine Mutter?“

Anna Popelka und Georg Poduschka gründeten 1995 PPAG architects in Wien. PPAG architects setzen bei der Konzeption ihrer Entwürfe vor allem auf die Begeisterung ihrer künftigen Nutzer. Auf Basis des sogenannten „Method Acting“ steigert sich das 18-köpfige Team regelrecht in jede Aufgabe hinein. „Wenn wir eine Schule neu erfinden, mutieren wir zu Lehrern und Schülern. Wenn wir ein Restaurant entwerfen, beginnen wir zu kochen. Und im Bereich Wohnbau sind wir seit jeher im Selbstversuch unterwegs,“ skizziert PPAG Mitbegründer Georg Poduschka die Arbeitsweise seines Studios.

20. Juni 2018

Dr. Christiane Salge, FG Kunstgeschichte
„Vom Baumeister zum Master“, 
Antrittsvorlesung

Christiane Salge ist seit 2017 Professorin für Architektur- und Kunstgeschichte an der Technischen Universität Darmstadt. Davor war sie Juniorprofessorin an der Freien Universität Berlin. Als Projektleiterin des DFG-Projekts „Baukunst und Wissenschaft. Architektenausbildung um 1800 am Beispiel der Berliner Bauakademie“ hat sie sich intensiv mit der Architektenausbildung an der Berliner Bauakademie um 1800 auseinandergesetzt.

Informationen

Die Vortragsreihe „Positionen“ am Fachbereich Architektur ist seit vielen Jahren die meistbesuchte, studienunabhängige, öffentliche Vortragsreihe der Technischen Universität Darmstadt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Mitglieder der Architektenkammer Hessen erhalten gegen Teilnahmebescheinigung Fortbildungspunkte für den Besuch der Vortragsreihe.

Die Vorträge finden mittwochs um 18:00 Uhr c.t. im Max-Guther-Hörsaal (Großer Hörsaal / Raum 93) des Fachbereichsgebäudes (El-Lissitzky-Straße 1, Darmstadt) auf dem Campus Lichtwiese statt.

Die Mittwochabend-Vorträge im Sommersemester 2018 werden unterstützt durch:

  • Bund Deutscher Baumeister und Architekten, Landesverband Hessen
  • Bund Deutscher Baumeister und Architekten, Bezirksverband Südhessen/Nassau
  • Jung GmbH
  • Architekten und Stadtplanerkammer Hessen

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