HART

10.03.2020

HART

Luminale-Beitrag des Fachgebiets Plastisches Gestalten

Vom 12. bis 15. März 2020 zeigt das Fachgebiet Plastisches Gestalten in Frankfurt die Licht-Installation „HART“.

Hart und kantig, oft glatt und kühl – so sehen Vorbeireisende und Pendler die Stadt Frankfurt. Doch wer sich hier niederlässt und bereit ist, seinen Blickwinkel zu ändern, der sieht die Stadt im Herzen Europas anders und wird Teil des pulsierenden, dynamischen Lebens in den Straßen dieser vielseitigen Stadt.

Aus HART wird HEART – eine Hommage an eine der schönsten und herzlichsten Städte der Welt.

Die Installation HART wirkt beim Blick von außen durch das Fenster des Ausstellungsraumes unstimmig und verzerrt. Erst wenn man den Raum betritt und innehält, wird das wahre Bild des Stadt-Dioramas sichtbar. Der richtige Blickwinkel glättet die perspektivische Verzerrung. Die Betrachtenden entscheiden, ob sie die Main-Metropole in ihr Herz schließen und sich der urbanen Vielfalt öffnen.

Der Luminale-Beitrag „HART“ ist im Seminar „Teatrino“ am Fachgebiet „Plastisches Gestalten“ des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt entstanden. Das Seminar behandelt die klassische Bauweise von Dioramen und deren Übersetzung von der Zeichnung in das Papiermodell.

Text: Philipp Schmitz, Rita Somfalvy, Helene Stüben

https://www.luminale.de/projekte/teatrino/

Das Studienprojekt wird betreut von:
Professor Ariel Auslender
Diplom-Designerin Rita Somfalvy

Beteiligte Studierende: Sebastian Schäfer, Tianyu Zhang, Hannes Mandelklau, Philipp Schmitz, Franziska Wolf, Hüseyin-Emre Öztürk, Katharina Hoff, Lucia Martinovic, Fitore Delija, Helene Stüben

Ausstellungsort: ono2
Walter-Kolb-Straße 16, 60594 Frankfurt am Main
Die Installation ist durch das Schaufenster des Ausstellungsraumes zu sehen. Begehbar ist sie außerdem vom 12.-15. März, jeweils 19:30-22:30 Uhr.

Über die Luminale

Die (wegen des Corona-Virus kurzfristig abgesagte) Luminale als Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung verfolgt das Ziel, ein populäres und gleichzeitig künstlerisch sowie inhaltlich hochwertiges Programm zu gestalten. Ein weiteres Anliegen ist es, einen nachhaltigen Beitrag zur Stadtentwicklung zu leisten – im Dialog mit Künstlern, Kreativen, Stadtplanern, Wissenschaftlern und den Bürgern der Stadt. Projekte, die sich mit urbanen Visionen im Spannungsfeld von Licht, Architektur, Technologie, Ökologie, dem sozialen Miteinander in der Stadt oder mit ihrer Geschichte und Kultur auseinandersetzen, machen dies erlebbar – begleitet von einem interdisziplinären Dialog. In diesem Prozess versteht sich die Luminale als Ideen- und Impulsgeber, Koordinator, Kommunikator und Testlabor.

https://www.luminale.de/

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