Ernst May-Preis

Ernst May-Preis

Der Ernst-May-Preis wurde 1988 von der Nassauischen Heimstätte GmbH, Staatliche Treuhandstelle für Wohnungs- und Kleinsiedlungswesen in Frankfurt am Main, für Studierende der TU Darmstadt gestiftet.

Er erinnert an den Architekten und Stadtplaner Ernst May (1886–1970), der von 1925 bis 1930 das „Neue Frankfurt” prägte und nach seiner Rückkehr aus der Emigration mit der Ehrendoktorwürde der TU Darmstadt ausgezeichnet worden war. Der Schwerpunkt des Preises liegt auf sozial orientiertem Wohnungsbau. Ziel ist es einerseits die Studierenden mit den Problemen des Sozialen Wohnungsbaus und konkreten Anforderungen aus der Planungspraxis zu konfrontieren, andererseits den „Praktikern“ unkonventionelle Ideen zur Weiterentwicklung von Reformkonzepten zu eröffnen.

Steckbrief des Preises

Preisträger*innen

Jahr Kategorie Name Projekt
2017 Preis
2.000 €
Nathalia Nehm und Ulrich Müller Flexibles Wohnen in Frankfurt
  Preis
2.000 €
Christian Eckes und David Hunter Flexibles Wohnen in Frankfurt
  Sonderpreis
1.000 €
Dorothee Glaab und Christine Sattler Flexibles Wohnen in Frankfurt
2014 Preis Annika Schröck „natURban“
  Preis Lena Packert und Etienne Mattern „Hinter den Kulissen“
  Preis Lydia Sartor und Gregor Oyen „Oberrad und Kaiserlei“
  Anerkennung Martynas Kubilius und Tobias Schafroth „Oberrad und Kaiserlei“
  Anerkennung Malte Ruths „Oberräder Gartenzwerge“
2012 Preis Leonie Bernadet, Patrick Kiefer, Dennis Köhler, Florian Torsten Ripke und Katharina Maria Steinbeck „Kranichstein neu erleben“
  Preis Elisabeth Muth und Lara Lacheta „Plus Eins“
  Preis Manuel Pfänder „Altbau von Morgen“
2010 Preis Kerstin Löblich und Kerstin Quaiser „Bon-Ames :: Bon-Quartiere, Leben am Grünzug“
  Anerkennung Anna Bölling und Kristina Breit „Bandbreite“
  Anerkennung Jiawei Tang „Baumstruktur“
2008 Preis Anna Bölling und Melanie Nowtaj „Grüne Oase“
  Preis Johannes Vaitkus und Derya Vehrenkamp „Kaiserhöfe Butzbach“
  Anerkennung Timo Trageser „ParkwayVillage – Wohnpark“
  Anerkennung Loana Sahihi „2_Klang“
  Anerkennung Alexander Fleckenstein und Florian Leiß „Alles unter einem Helm“
2006 Preis Edin Saronjic, Johannes von Alten und Alexander Scholtysek „Flechtwerk“
  Preis Felix Gast „Soft Core-Hard Cut“
  Preis Svenja Knuffke und Sandra Fleischmann „Referenzräume“
2004 Preis Isabell Pfülb und Katharina Rauh „darum“
  Preis Filipe Leipolz-Pocas, John B. Quinn und Marcellus Schwarz „vinum 21“
  Preis Christiane Ditzen und Peter Röthig „rheinufer bingen“
2002 Preis Karin Giessler und Kerstin Poetsch  
  Preis Roger Schwartz und Shaojie Yan  
2000 Die Jury hat sich dieses Jahr entschlossen, nicht einen Preis für eine einzelne Arbeit, sondern Anerkennungen für besonders gelungene Teilaspekte mehrerer Entwürfe zu vergeben. Aufgabenstellung: Entwicklung einer städtebaulichen Utopie am Beispiel der Frankfurter Nordweststadt.
1998 Preis Jasmin Chahdousti-Echtehard und Karin Wilhelm
  Preis Martin Kim, Alexa Eisfeld, Pagorn Potiwihok und Gregor Göz
1996 Preise Andreas Bartels, Katharina Brunner, Christof Göbel, Kirsten Kröckel, Antje Veldman
  Sonderpreise Sebastian Appel, Oliver Langbein, Anja Ohliger
1994 Preis Winfried Abicht, Hans-Peter Burger, Uta Feller, Maria Göz „Arbeiten in, an und für die Stadt“
  Preis Per Brauneck, Carolyn von Monschaw, Ulrich Salzmann „Spielraum“
1992 Preis Martin Grünmüller, Sabine Kling „Wohnen im Lebenszyklus“
1991 Preis Elisabeth Aha, Ines Knye-Neczas, Jens Trautmann „Neue Wohnbauten auf ehemaligen Militärflächen Nähe Frankfurter Berg“
  Preis Klaus Gudzent, Katja von Häfen, Stefan Kuger, Bodo Weih „Die Mythen des Alltags“
1990 Preis Markus Glatz, Antje Grell, Markus Rathke, Claus Weidner „Wege zum Stadt-Teil“
1989/88 Preis Robert Ahrnt, Aida Daidzic, Volker Eckhard, Matthias Mahlau, Kerstin Vonderheydt „Wohnen am Fluss“