Sandow – Zwischen Cottbuser Altstadt und dem Ostsee

28.05.2018

Sandow – Zwischen Cottbuser Altstadt und dem Ostsee

Johannes-Göderitz-Preise 2017 für Studierende des Fachbereichs

Cottbus ist als größte Stadt der Lausitz das Zentrum einer vom Tagebau geprägten Region. Nach einem erheblichen Schrumpfungsprozess seit der Wende hat sich die Stadt bei ca. 100.000 Einwohnern stabilisiert.

Der Tagebau Cottbus-Nord hat im Dezember 2015 seine aktive Phase beendet und wird ab dem Jahr 2018 geflutet. Mit dem Abschluss der Flutung im Jahr 2025 wird östlich der Stadt mit dem „Ostsee“ ein neuer Landschaftsraum entstanden sein, welcher einen Paradigmenwechsel in der gesamten Stadtentwicklung bedeutet.

Der angrenzende Stadtteil Sandow wird zukünftig das räumliche Bindeglied zwischen dem See und der Innenstadt. Auf stadträumlicher Ebene gilt es deshalb Strategien für die Anbindung des Sees an die Innenstadt zu entwickeln. Dabei sind Verbindungskorridore, Transformationsprozesse, Entwicklungsoptionen und Entwicklungsschwerpunkte aufzuzeigen. Für das Entwurfsgebiet im Stadtteil Sandow ist die Herausarbeitung einer stadträumlichen Mitte von zentraler Bedeutung für das Quartier sowie die Anbindung an die Altstadt als auch die Weiterführung Richtung „Seeachse“.

Der von der Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg aufgelobte Wettbewerb wurde von Studierenden der Universitäten Braunschweig, Dresden, Darmstadt und Hannover bearbeitet.

Drei Projekte von Studierenden des Fachbereichs wurden ausgezeichnet:

2. Preis: „Neue Energie für Sandow“ von Tobias Wowra / Charlotte Knorr
2. Preis: „An der Spree zum See“ von Patrick Freudenberg / Max Nohé
Anerkennung: „Du und dein Sandow“ von Jason Chan / Felix Hinz

Ihre Entwürfe wurden am Fachgebiet Entwerfen und Städtebau von Prof. Dr. Nina Gribat, Dipl.-Ing. Leonie Plänkers und Dipl.-Ing. Andreas Schmitt betreut.

Herzlichen Glückwunsch!

2. Preis: Tobias Wowra / Charlotte Knorr, „Neue Energie für Sandow“
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2. Preis: Tobias Wowra / Charlotte Knorr, „Neue Energie für Sandow“

Weitere Informationen zum Wettbewerb auf der Webseite der Stiftung und im aktuellen Sonderheft der Wettbewerbe Aktuell mit Hochschulpreisen.

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