Krisenvorsorge spielerisch erleben: Heinerblock-Rallye für Familien startet

Los geht es mit einem Aktionstag am 21. März / Kurzweilige Spielstationen und Rundgang mit Aurora DeMeehl

18.03.2026

Wie können Stadtviertel krisenfester, nachhaltiger und lebenswerter werden? Um das herauszufinden, sind Familien vom 21. März bis 31. Mai 2026 zur Heinerblock-Rallye eingeladen. Sie führt auf rund zwei Kilometern an zehn Stationen durch den gründerzeitlichen Lichtenbergblock im Darmstädter Martinsviertel. Entwickelt wurde sie im LOEWE-Zentrum emergenCITY und im Anwendungs- und Transfer-zentrum Digital Resilience Xchange (DiReX) an der Technischen Universität Darmstadt.

Der Heinerblock. Reallabor für ein lebenswerteres und krisenfestes Stadtquartier. Eine Rallye zum Entdecken, Lernen und Vorsorgen.

Die Forschung von emergenCITY und DiReX zu digitaler Resilienz, Krisenvorsorge und nachhaltiger Stadtplanung macht die Heinerblock-Rallye spielerisch erlebbar: Was haben diese kleinen Boxen hoch oben an den Straßenlaternen zu bedeuten? Wie hat man früher ein Feuer gemeldet? Was macht die Stadt, damit Kinder sicher zur Schule kommen? Nach der Rallye wissen Familien mehr über die Heinerboxen, historische Krisenforschung und sichere Schulwege.

Los geht es am 21. März mit einem Aktionstag. Zwischen 11 und 15 Uhr können sich Familien das kostenlose Rallye-Büchlein im Veranstaltungsraum des Zucker e.V., Liebfrauenstraße 66, sowie eine Stempelkarte abholen und auf Entdeckungstour gehen. Unterwegs müssen knifflige Fragen beantwortet und spannende Aufgaben gelöst werden.

Genaue Informationen zum Programm

Über EmergenCITY

EmergenCITY ist ein interdisziplinäres Verbundforschungsvorhaben unter Beteiligung von 3 Universitäten, mit insgesamt 23 Fachgebieten. Hinzu kommen Partner aus Politik, Wirtschaft und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Ziel ist die Erforschung der Resilienz zukünftiger digitaler Städte, mit Augenmerk auf die kritischen Infrastrukturen und dem besonderen Stellenwert der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).

Zu den Beteiligten des Projektes gehört das Fachgebiet Entwerfen und Stadtentwicklung am Fachbereich Architektur. Seine besondere Rolle besteht darin einen ganzheitlichen, vernetzten und integrativen Ansatz zu verfolgen, der technische Lösungen integriert, mit sozialräumlichen Instrumenten kombiniert und maßstabsgerechte Antworten für das Einzelgebäude, das Quartier und die Gesamtstadt verfolgt.