Forschung

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Das Fachgebiet EST untersuchte die wassersensitive Stadtgestaltung in Mannheim im Rahmen von ReSource Mannheim und analysierte die Stadtentwicklung durch das Smart-City-Ranking 2020. ELS entwickelte ein Nachhaltiges Tourismuskonzept für Hanau und den westlichen Main-Kinzig-Kreis (NaTourHuKi). Darüber hinaus beschäftigte sich das Projekt Grün statt Grau mit der Transformation von Gewerbe- und Industriegebieten hin zu grüneren, nachhaltigeren Räumen.

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Das Projekt ReSource Mannheim adressiert die Herausforderungen des Klimawandels für Städte, insbesondere Trockenperioden und Starkregenereignisse, die technische Infrastrukturen und Grünflächen stark belasten. Gemeinsam mit der GBG – Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft und einem interdisziplinären Team aus sieben Partnern wird in Mannheim eine blau-grüne Wohnanlage realisiert, die alle lokalen Wasserströme integriert und effizient wiederverwertet. Neben innovativem Regen- und Grauwassermanagement, das Servicewasser für WC-Spülung, Waschmaschinen und Grünflächen bereitstellt, dient ein naturnah gestaltetes Teichsystem als Zwischenspeicher und Hochwasserschutz, puffert Extremregen ab und entlastet die städtische Entwässerung. Gleichzeitig steigert das System die Aufenthaltsqualität durch Wege, Plätze und Kühlungseffekte im Sommer. Das Projekt wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert.

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Das Konzept für ein innovatives Wassermanagementsystem entstand aus den Erfahrungen im Forschungsprojekt Semicentral. In Kooperation mit Verbundpartnern und der Partnerhochschule Tongji University in Shanghai ging es unter dem Lead des Fachgebiets Entwerfen und Stadtentwicklung um die Forschung und Entwicklung für ein Wohnungsbauprojekt unter ganzheitlicher Betrachtung der Wasserströme. Das Konzept wurde vom BMBF ReSource Water – 01DO18009 – als Definitionsprojekt im Programm “Client II – Internationale Partnerschaften für Nachhaltige Innovationen” gefördert und in einem Workshop (2018) an der Tongji- Universität akademischen und nicht-akademischen Partnern vorgestellt und mit Developern diskutiert.

Ziel des deutsch-chinesischen Forschungsprojektes war es, ein innovatives Wassermanagementsystem im Wohnungsbau zu realisieren, das den Bedürfnissen zukünftiger Städte in Bezug auf eine gesunde, wasser- und energieeffiziente Umwelt gerecht wird. Für ein Wohnprojekt wurden Szenarien erarbeitet, die unterschiedliche Varianten der Regen- und Grauwassernutzung in Modellplanungen intergieren. Für das ressourceneffiziente Wassermanagement wurde damit zum einen ein anpassungsfähiges, modulares Konzept für den energieautarken Betrieb im Wohnungsbau entwickelt und zum anderen ein innovatives Serviceprogramm für den Online-Betrieb. Die Definitionsphase dient der Projektvorbereitung und der Definition der Programmanforderungen an die Module des Wassermanagementsystems. Die Forschung leistete einen Beitrag zum chinesischen Programm der „Schwammstadt“, die innovative Wassermanagement–Konzepte als Modellprojekte fördert, und einen Beitrag zum Innovationsprogramm „Zukunftstadt“.

Leider konnte das Projekt aufgrund der Covid-19-Pandemie und geänderter Förderrichtlinien nicht weiter verfolgt werden. Das Konzept und die entwickelte Steuerungstechnik wurden im Projekt ReSource:Mannheim umgesetzt.

Der Research Hub „Towards Urban Resilience“, organisiert in Kooperation mit dem UN-Habitat City Resilience Profiling Programme (CRRP), fand am 23. und 24. Mai 2017 in Barcelona statt. Die zunehmende Komplexität urbaner Systeme sowie die wachsende Unsicherheit über die Auswirkungen von Urbanisierung und Klimawandel erfordern neue Denkansätze in Bezug auf Planungsziele und solidarisches Handeln. Städte sind komplexe, adaptive Gefüge aus vernetzten Dienstleistungen und Infrastrukturen. Rasch wachsende Bevölkerungen, die Konzentration von Ressourcen und Kapital, unklare Notfall- und Vorsorgeplanungen, oftmals unzureichende oder ökologisch bedenkliche Wasser- und Abwassersysteme, die fortschreitende Zerstörung von Ökosystemen sowie veraltete bauliche Strukturen stellen Stadtplanungen weltweit vor immense Herausforderungen.

Der gemeinsame Forschungshub arbeitete in enger Abstimmung mit UN-Habitat CRRP daran, Praktiken und Prozesse für die Gestaltung widerstandsfähiger und nachhaltiger Städte zu untersuchen. Forschende aus Deutschland, Indien, Italien, Kenia, Libanon, Uganda und Spanien, an europäischen Hochschulen tätig, stellten ihre Arbeiten in vier Sessions vor. In diesen wurde die Vielfalt konzeptioneller Ansätze „towards urban resilience“ diskutiert, im Austausch mit internationalen Wissenschaftler*innen sowie Master- und Promotionsstudierenden.

Die Proceedings können unter dem Link heruntergeladen werden

Semizentral Germany ist ein Ansatz für eine nachhaltige Stadtentwicklung in schnell wachsenden urbanen Gebieten. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Peter Cornel an der Technischen Universität Darmstadt wurde dieses chinesisch-deutsche Infrastrukturprojekt (2012-2017) in Zusammenarbeit mit der Tongji-Universität in Shanghai sowie weiteren Partnern aus Wissenschaft und Industrie durchgeführt. Beteilit war das Fachgebiet Entwerfen und Stadtentwicklung (Prof. Dr. Annette Rudolph-Cleff). Das Projekt wurde sowohl öffentlich als auch privat finanziert.

Das Besondere an „Semicentral“ ist der integrierte Ansatz. Konventionelle Systeme basieren auf einer strikten Trennung von Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Abfallbehandlung. Semicentral integriert diese drei Sektoren in einem ganzheitlichen Ansatz. Dadurch können die Sektoren aufeinander abgestimmt werden, wodurch Synergieeffekte wie eine energieautarke Versorgung und die Reduktion von Treibhausgasen entstehen. Ein Vorteil gegenüber herkömmlichen Infrastruktursystemen ist das große Einsparpotenzial: 30–40 % und mehr Wasserersparnis, der gesamte Energiebedarf für Abwasser- und Abfallbehandlung wird gedeckt, ein stark reduzierter Transportaufwand, eine rund um die Uhr sichere Wasserversorgung in gleichbleibender Qualität und hohe Planungssicherheit. Gleiches gilt für den Abwasser- und Abfallbereich. Semicentralisierte Ver- und Entsorgungssysteme bieten eine zukunftsorientierte und ressourcenschonende Alternative zu konventionellen zentralen Infrastrukturen.

Weitere Informationen:

Nach einer zweijährigen Konzeptions- und Planungsphase wurde anlässlich der „World Horticulture Exposition 2014“ in Qingdao, China, das weltweit erste semicentralisierte Ressourcen- und Recyclingzentrum mit Fokus auf die Wiederverwertung von Wasser- und Stoffströmen eröffnet. Es handelt sich um das erste Referenzsystem für den semicentralisierten, integrierten Infrastrukturansatz. Mit wesentlicher Beteiligung der TU Darmstadt wird das System rund 12.000 Menschen versorgen. In der rasant wachsenden Metropole Qingdao leben etwa acht Millionen Menschen, die seit Jahren unter erheblichem Wassermangel leiden. Den Bewohnern steht hier nur etwa ein Siebtel der durchschnittlichen Pro-Kopf-Wassermenge in China zur Verfügung. Wie in anderen Metropolregionen weltweit spielen Wasser und Energie eine zentrale Rolle in der Wohnraumentwicklung. In zwei Jahren der Überwachung wurden die Systeme und ihre Komponenten evaluiert und mithilfe von Simulationen für zukünftige Projekte weiter verbessert.

Der zukunftsweisende Infrastrukturansatz kann sowohl den Bedarf an Frischwasser als auch das Abwasseraufkommen im Einzugsgebiet verringern. Ein Beispiel ist die Nutzung von Prozesswasser für Straßenreinigung, Bewässerung und Löschwasserreserven, was erheblich größere Einsparungen ermöglicht. Aus Klärschlamm und organischen Haushaltsabfällen werden Biogas und Energie gewonnen. Dadurch verfügt das städtische Infrastruktursystem in Qingdao über eine unabhängige Energieversorgung und arbeitet weitgehend CO₂-neutral. Ein zentrales Ziel des Projekts ist eine adaptive, ressourceneffiziente Wasserinfrastruktur, die sich flexibel mit ihrer urbanen Umgebung weiterentwickeln kann.

Semicentral Germany erhielt den GreenTec Award 2015 in der Kategorie „Urbanisierung“, da es einen beeindruckenden Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in Megastädten geleistet hat. Dieser Preis zählt zu den renommiertesten Umwelt- und Wirtschaftsauszeichnungen Europas. Der GreenTec Award wird jährlich vergeben, um innovative Umwelttechnologien und ökologisches Engagement zu würdigen.

Eigene Publikationen zu Semizentral:

Rudolph-Cleff, A.,Gehrmann, S. (2020) Water as a Resource. In: Wang F., Prominski M. (eds) Water Related Urbanization and Locality. Springer, Singapore, p. 219-236.

M. Winker, S. Gehrmann, E. Schramm, M. Zimmermann, A. Rudolph-Cleff, A. (2019): Greening and cooling the city using novel urban water systems: a European perspective, Chapter 21, in: Sharma, A: Approaches to Water-sensitive Urban Design, Elesevier.

Rudolph-Cleff, A. (2015): Urban Interplay, in: Prominski, M. und Wang, F. (Hrg): Urbanization and Locality, Springer 2015, S. 77-96.

Mehr Informationen sind zu finden hier

Die Auszeichnung von Dr.-Ing. Simon Gehrmann mit dem Ernst-Ludwig-Mobilitäts-Stipendium eröffnete ihm 2019 die Chance, seine Forschung in Australien fortzusetzen und sich den Best-Practice-Beispielen in dem Land zu widmen, das Water Sensitive Urban Design (WSUD) seit über 30 Jahren maßgeblich prägt. Lernen von „Wassersensitiver Stadtgestaltung Down Under” war sein erklärtes Ziel. Während seines sechs monatigen Forschungsaufenthalts an der RMIT University in Melbourne entwickelte Dr. Gehrmann gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der RMIT einen umfassenden Katalog von über 60 herausragenden Projekten, die nachhaltige Wasserkreisläufe in unterschiedlichsten Maßstäben in den Mittelpunkt stellten. Ergänzt wurde diese Zusammenarbeit durch den Austausch mit renommierten Forschungsgruppen der Monash University und der University of Technology Sydney. Trotz der Einschränkungen durch die verheerenden Buschbrände konnte Dr. Gehrmann 23 Projekte persönlich besuchen und wertvolle Experteninterviews führen. Das Ernst-Ludwig-Mobilitätsstipendium bot damit entscheidende wissenschaftliche Impulse, und stärkte die internationale Vernetzung im Bereich der wassersensitiven Stadtgestaltung.

Im Rahmen des durch den DAAD geförderten Netzwerks „Clean Water China andSoutheast Asia“ wurden von 2013 an Promovierende des Fachbereiches Architektur an den Research Weeks und Forschungsaufenthalten an den Partneruniversitäten beteiligt.

Zu den Partnern zählen die Tongji-Universität in Shanghai (China), die Qingdao Tech-nological University (China) und die Hanoi University of Civil Engineering (Vietnam),der deutsche Wasserwirtschaftsverband German Water Partnership, der chinesischeBranchenverband China Urban Water Association und die Vietnam Association of CivilEngineering Environment.

Ebenfalls ins Netzwerk eingebunden ist die Nanyang Technological University (Singapur), an der eine Promovierende des Fachbereichs 2015/16 einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt absolviert hat.

In diesem Rahmen abgeschlossene Promotionen:

Dr. Simon Gehrmann: „reSource Water…closing the cycles“ Darmstadt, 2017. Thesis Supervisor: Prof. Dr.-Ing. Annette Rudolph-Cleff. Co-Supervisor: Prof. Dr.-Ing. Martin Wagner, FB 13, TU Darmstadt

Dr. Lucia Wright: “Global water partnerships for people or performance? Increased access to safe water and the improvement of (sub-)urban water services in Vietnam: strengthening local capacity through global water operators’ partnerships„ Darmstadt, 2019. Thesis Supervisor: Prof. Dr.-Ing. Annette Rudolph-Cleff. Co-Supervisor: Prof. Dr. Miranda Schreurs

Die Graduate School KRITIS (2016–2025) erforschte kritische Infrastrukturen in urbanen Räumen mit Fokus auf Verwundbarkeit, Resilienz und den gesellschaftlichen Kontext. Sie ging davon aus, dass diese Systeme nicht nur technisch, sondern historisch, kulturell und sozial geprägt sind. Die TU Darmstadt bot mit ihrer interdisziplinären Forschungstradition, dem Zentrum für Stadtforschung und Einrichtungen wie INGENIUM ideale Rahmenbedingungen. Das Programm, beteiligt war das Fachgebiet Entwerfen und Stadtentwicklung unter Prof. Dr. Annette Rudolph-Cleff, verfolgte einen interdisziplinären Ansatz, der technische und sozialkulturelle Prozesse sowie die langfristige Stabilität infrastruktureller Arrangements untersuchte. Schwerpunkte waren: soziale Konstruktion und Wahrnehmung kritischer Infrastrukturen, Verwundbarkeit und Funktionskrisen technischer Systeme sowie Resilienz, Anpassungsfähigkeit und Risikokulturen urbaner Infrastruktur. Die Graduierten erhielten eine umfassende interdisziplinäre Ausbildung und waren für wissenschaftliche Laufbahnen sowie Tätigkeiten in Politik, Planung, Infrastrukturmanagement und Sicherheitsforschung qualifiziert.

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Das Afrika-Fellowship-Programm „Urban Infrastructures in Transition“ (2014–2017) untersuchte die Entwicklung städtischer Infrastrukturen in Dar es Salaam und Nairobi, mit Fokus auf Wasser, Energie, Abwasser und Telekommunikation. Es beleuchtete die Spannungen zwischen international zirkulierenden Planungsmodellen und lokalen Anpassungsprozessen. Forschungen wurden unter Perspektiven wie Kulturgeschichte urbaner Technologien, formellen und informellen Stadtproduktionen, sozio-technischen Gefügen sowie Marktförmigkeit und Technopolitik durchgeführt.

Das Afrika-Kolleg, 2014 an der Graduate School for Urban Studies (URBANgrad) der TU Darmstadt in Kooperation mit dem Zentrum für interdisziplinäre Afrikaforschung, Goethe-Universität Frankfurt, gegründet, organisierte internationale PhD-Trainings, Research Hubs (z. B. 2015 in Dar es Salaam und Grenoble) und 2017 einen Book-Workshop „Translating the Networked City“ mit 23 internationalen Teilnehmenden.

Beteiligte Professor:innen: Prof. Dr.-Ing. Jochen Monstadt (Sprecher, Raum- und Infrastrukturplanung) und Prof. Dr.-Ing. Annette Rudolph-Cleff (Entwerfen und Stadtentwicklung).

Absolvent:innen des Kollegs: Elisabeth Wamuchiri, Anshika Suri, Anais de Keijser, Jammie Adebisi Titiliayo, Lazarus Jambadu, Prince Guma.

Das Forschungsprojekt am Fachgebiet Entwerfen und Stadtentwicklung (Koordinatorin Lucia Wright-Contreras) untersuchte in Zusammenarbeit mit UN-Habitat die Rolle globaler Water Operators und analysierte am Beispiel Vietnams, wie Water Operator Partnerships (WOPs) zur nachhaltigen Verbesserung der Wasserversorgung beitragen können (2007–2010). Im Mittelpunkt stand die empirische Fallstudie zum VEI–DAWACO-WOP in Da Nang, das von 2007 bis 2010 Implementierungsunterstützung durch das niederländische Versorgungsunternehmen VEI erhielt. Mithilfe des BEWOP-Analyseframeworks wurden die operativen, organisatorischen und finanziellen Leistungsverbesserungen von DAWACO bewertet, insbesondere hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit und ihres Beitrags zur Versorgung städtischer armutsgefährdeter Haushalte. Auf Basis von sieben Experteninterviews und einem Besuch der Cau-Do-Wasseraufbereitungsanlage wurden die zentralen Phasen des WOPs nachgezeichnet – von der Anbahnung über Aufbau und Umsetzung bis hin zu Wirkungspfaden und abschließender Evaluation – mit dem Ziel, die Erfolgsfaktoren des VEI–DAWACO-Partnerschaftsmodells sichtbar zu machen und die langfristige Beständigkeit der erzielten Leistungssteigerungen zu beurteilen.

Digitales Deutschland – Smart-City-Ranking 2020 – Digitalisierung und COVID-19: Städte im Angesicht der Herausforderungen der Digitalisierung im nationalen und internationalen Vergleich.

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Von Anfang 2021 bis März 2025 untersuchte das Projekt NaTourHuKi, wie die Naherholung im Kinzig-Auental naturverträglich gesteuert und gleichzeitig das Potenzial der Kinzig-Kommunen für den Tagestourismus gestärkt werden kann. Im Mittelpunkt stand die nachhaltige Weiterentwicklung der „Kinzig-Auenroute“ entlang des bestehenden Radfernwegs R3. Ein transdisziplinäres Team aus regionalen Partnern wie dem Umweltzentrum Hanau, der Spessart Tourismus und Marketing GmbH und dem Regionalpark RheinMain sowie Wissenschaftler:innen von der Frankfurt University of Applied Sciences, der Hochschule Heilbronn und der TU Darmstadt arbeitete gemeinsam an dem Projekt, das von Prof. Dr. Jörg Dettmar (TU Darmstadt) geleitet wurde.

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Seit Sommer 2022 vernetzt das Projekt „Gewerbegebiete im Wandel“ Stadt- und Kreisverwaltungen, Standort- und Klimaschutzmanager*innen sowie wissenschaftliche Einrichtungen, um nachhaltige Strategien für Gewerbegebiete zu entwickeln. Angesichts von Klimawandel und Flächenknappheit liegt der Fokus auf multifunktionaler Flächennutzung, Klimaschutz und Resilienz. Das Netzwerk bietet Informationen, Beratung und praxisorientierte Unterstützung und bringt Wissenschaft und Praxis zusammen, um Kommunen und Unternehmen bei der Transformation zu nachhaltigen, resilienten Gewerbestandorten zu begleiten.

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Dieser von Springer Nature herausgegebene Band baut auf den Ergebnissen der DFG-geförderten Internationalen Konferenz „Cities and Change“ 2019 auf, die vom Urban Morphosis Lab an der TU Darmstadt organisiert wurde. Der Fokus liegt auf urbanen Transformationsprozessen unter besonderer Berücksichtigung von Inklusion und Diversität in unterschiedlichen räumlichen Kontexten. Vier Forschungsstränge strukturieren die Untersuchung: Alternativen zum Wachstumsparadigma in der Stadtentwicklung, durch Tourismus bedingte Stadttransformationen, Diversifizierung urbaner Identitäten durch kulturelles Erbe sowie inklusive, sozio-räumliche Praktiken des Stadtmachens. Der Band fördert zudem Vernetzung, interdisziplinären Austausch und die Verbreitung der Ergebnisse im Rahmen der Springer-Reihe Diversity and Inclusion Research.

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