Masterthesis
Winter 2023/24

Gier.Macht.Gewalt

Herausgegeben vom Fachgebiet Entwerfen und Gebäudetypologie (Prof.'in Anett-Maud Joppien)

Im Rahmen dieser Masterthesis sollte für den Lissaboner Stadtteil Belem ein multifunktionaler Stadtbaustein entworfen werden, der dem Thema Kolonialismus einen sichtbaren Raum im öffentlichen Leben gibt und als Katalysator für eine kritische und dennoch konstruktive Betrachtung und Reflexion des europäischen Kolonialismus dient.

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Taggerwerk Bibliothek Graz

Herausgegeben vom Fachgebiet Entwerfen und Gebäudetypologie (Prof.'in Elke Reichel)

Im Rahmen der Masterthesis sollte auf dem Gelände der ehemaligen Taggerwerke im Süden von Graz eine Bibliothek entwickelt werden, die neben dem bekannten und gewohnten Funktionsablauf einer Bibliothek weitere Nutzungen beinhaltet. Es sollte aufgezeigt werden, dass sich die Typologie Bibliothek dem Zeitgeschehen anpassen und an Relevanz gewinnen kann.

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Kurleben Bad Soden. Über die gesunde Kleinstadt

Herausgegeben vom Fachgebiet Entwerfen und Nachhaltiges Bauen (Prof. Dr. Martin Knöll)

Ein neuer zentraler Standort für alle Institute des Drama-Departments an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover soll in der Nähe des Bahnhofs durch den Umbau des Parkplatzes der Deutschen Bahn geplant werden. Die einzelnen Abteilungen befinden sich derzeit auf dem Gelände der ehemaligen Expo, das aufgegeben und im geplanten Gebäude zusammengeführt werden soll. Der Theaterkurs soll wieder in die Stadt zurückgeholt werden, um Synergien durch die (wieder)gewonnene Nähe zu den anderen Abteilungen der Universität zu nutzen. Im Zuge dessen wird auch eine Erweiterung der bestehenden Abteilung vorgenommen, um der stetig steigenden Nachfrage nach dem Kurs gerecht zu werden.

Der Planungsumfang umfasst ein neues Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von etwa 10.000 m² basierend auf dem Raumprogramm, das eine Hauptnutzfläche von 4.565 m² vorsieht.

Das zentral gelegene Gelände, nicht weit vom Hauptbahnhof Hannover entfernt, befindet sich an der Ecke Augustenstraße und Königstraße. Es wird im Westen durch die erhöhte Eisenbahnlinie begrenzt. Im Osten und Norden wird es von der 4- bis 5-geschossigen Blockrandbebauung umrahmt. Der schmalste Teil des Grundstücks endet an der Königstraße. Das Grundstück hat eine Fläche von ca. 4.900 m².

Zwei kleinere (Übergangs-)Gebäude am nördlichen Ende des Geländes stehen für die gestalterische Aufgabe zur Verfügung. Sie können an die Eisenbahnmauer angebaut werden. Für das neu zu gestaltende Gebäude des Theaterdepartements der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover gibt es keine Höhenbeschränkung.

Die Außenbereiche sollen entsprechend der zukünftigen Nutzung attraktiv gestaltet werden. Neben den funktionalen Anforderungen an Zugang und Entwicklung des Gebäudes sollen im Rahmen der Möglichkeiten auch Bereiche mit Aufenthaltsqualität für die Nutzer sowie Vernetzungspotenziale in der Stadt Hannover geschaffen werden. Besonderes Augenmerk wird auf die Adressbildung und die Auffindbarkeit des Gebäudes sowie auf die Gestaltung des neuen Eingangs- und Zugangssituation gelegt. In diesem Zusammenhang muss auch die Frage nach der Anordnung und Gestaltung des Haupteingangs geklärt werden, der sowohl funktional als auch ansprechend für Nutzer und Gäste sein sollte.

Das architektonische Design des neuen Gebäudes soll dem Thema der Theaterschule gerecht werden, aber auch zur städtischen Umgebung passen. Die barrierefreie Zugangsstruktur im Gebäude sollte eine einfache Orientierung ermöglichen. Die zentralen Bereiche und insbesondere die Studio-Bühnen sollten auch für Gäste leicht zu finden sein. Das Foyer soll seine Funktion als zentraler Anlaufpunkt für Studierende und Lehrende aller Disziplinen erfüllen. Gleichzeitig sollte der Eingangsbereich auch ansprechend für Gäste gestaltet sein, die Theateraufführungen in den Studio-Bühnen besuchen.

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