Jakob Wilhelm Mengler-Preis

Der nach dem bekannten Darmstädter Bauunternehmer Jakob Wilhelm Mengler benannte Preis wird seit 1994 jährlich an Studierende des Fachbereichs Architektur vergeben.

Prämiert werden Arbeiten, die sich durch ihre Anwendungsorientiertheit, die Durchgängigkeit der Lösung bis ins letzte Detail und ein eigenes Profil in besonderem Maße auszeichnen.
Die ausgezeichneten Arbeiten werden im Rahmen der jährlich von den Studierenden organisierten Ausstellung „Sichten“ gezeigt, bei deren Eröffnung auch die festliche Preisverleihung stattfindet.

  • Dotierung: je 750 € bis 1.500 €
  • Turnus: jährlich
  • Verleiher: Jakob Wilhelm Mengler-Stiftung
  • Ansprechperson am Fachbereich: Dekanat
  • Bewerbungsverfahren: Studierende werden durch die Fachgebiete des Fachbereichs vorgeschlagen
  • Termine: Einreichung im Oktober jeden Jahres
  • Jury: Zwei externe Architekt*innen, zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, zwei Studierende
  • Verleihung: Im Rahmen der Sichten-Ausstellung im November jeden Jahres

Preisträger*innen

Jahr Kategorie Name Projekt
2020 Preis
(1.500 €)
Katharina Sell Die Arche des Weines – WeinGut
Preis
(1.500 €)
Leonie Ott Gropius Stadt Wohnen
Preis
(1.500 €)
Maren Schroeder, Nadja Rupp, Carolina Richter Gemeinwohlorientierte Stadt: Grenzgänge am Tempelhofer Feld in Berlin
Anerkennung
(500 €)
Katja Heilingbrunner Stadtbibliothek Herrngarten
Anerkennung
(500 €)
Jasmin Moor Gropius Stadt Wohnen
2019 Preis
(1.500 €)
Valentin Doll Sauerei
Preis
(1.500 €)
Ulrich Müller Mobilitätsstation Vierter Flügel
Preis
(1.500 €)
Fabio Vonrhein Teixeira da Fonseca Schule am Kochelsee
Anerkennung
(500 €)
Iryna Andriyenko, Majd Aweel, Lars Brian Kaul Happy Like Nowhere Elz – ELZ Seiltänzer & fahrende Musikanten
Anerkennung
(500 €)
Lukas Feile Bauakademie
Anerkennung
(500 €)
Katharina Sell Haus des Handwerks
2018
Mehr Info
Preis
(1.500 €)
Marie‐Louise Brand, Vanessa Kunkel, Johanna Schmid Stadt als Labor – Urbane Transformation in Nanterre
Preis
(1.500 €)
Max Nohé Neue Oper Frankfurt
Preis
(1.500 €)
Cora Wählt Haus des Deutschen Werkbundes
Anerkennung
(750 €)
Nina Christl Neue Oper Frankfurt
Anerkennung
(750 €)
Mathias Wolf Haus der Bildung – Eine Schule in Frankfurt
2017 Preis
(1.500 €)
Julia Menze und Vivienne Zimmermann LANDSHUT SÜD
Preis
(1.500 €)
Manon Jochem Vertretung der Europäischen Kommission
Preis
(1.500 €)
Martin Koleda Museum für die Sammlung Hagemann in Essen
Anerkennung
(1.000 €)
Mai Quynh Lai, Andrea Hanak, Young Eun Ha, Huyen Trang Dao, Diep Chieu Duong Ngo, Johanna Westermann, Marco Padberg, Van Ly Nghiem, Vanessa Jansen. Unterstützt wurden sie von: Sergio Dominguez Solorzano, Joao Paulo Cesar de Figueiredo, Bramanty, Syamsudin Nggole, Reza Mahdi Daniswara RE-TRACE Water-Culture-Identity
Anerkennung
(1.000 €)
Tim Sarbacher Cotton statt Ketten
2016 1. Preis Timo Hornemann-Scheider „Performance Lab“
1. Preis Cora Wählt „Atelierhaus in Stuttgart“
2. Preis Sarah Herzog, Isabel van Randenborgh, Benjamin Wilkesmann-Altig und Stefan Zimmermann „Experimentelles Einfamilienhaus“
2. Preis Florian Böttcher und Timothy Nicolas Theune „Neues Wohnen? Entwürfe für andere Wohnformen“
2015 Preis Fabian Strebel „Kunst- und Museumsbibliothek in Köln“
Preis Tobias Wagner „Metropolit“
Lobende Erwähnung Katharina Herzog und Melanie Nathan „Sant Adria del Besos“
Lobende Erwähnung Stefan Zimmermann, Patrick Frey und Cornelius Dormann „Segelpark“
2014 Preis Marisa Horn, „Terroir – Ein kleines Weinhaus am Melibokus im hessischen Zwingenberg"
Preis Katharina Jährling und Elena Karl, „Grünes Wohnzimmer – Frischzellenkur für Hamburg-Horn“
Lobende Erwähnung Cansu Önel, „Berliner Dom – Neudefinition der in der DDR-Zeit zerstörten Hohenzollernapsis des Berliner Doms“
Lobende Erwähnung Johannes Busch und Patrick Schürmann, „Ausdruck“ – Xella-Wettbewerb zum Neubau eines Dokumenta-Archivs in Kassel
2013 Preis Gregor Oyen für „Darmstadt as found III“ – Ein Wohngebäude in Darmstadt
Preis Udo Pfaff für „Der letzte Weg“
Lobende Erwähnung Bedrettin Altay für „Single, Double, Triple, …, X-ple – Auf der Suche nach zukunftsfähigen Wohnformen“
Lobende Erwähnung Matthias Welp für „Der letzte Weg“
2012 Preis Constanze Gräff
Preis Dennis Knabe
Preis Thomas Moder
Lobende Erwähnung Konrad Helm
2011 Preis Sebastian Frell für „Fremdenzimmer – 5 Häuser, 1 Hotel“, Büdingen
Preis Sebastian Timmermann für „Neu-Alt – Hotel zum Rebstock“, Frankfurt am Main
Lobende Erwähnung Fabian Schlitt für „Stadtschule“, Zürich
Lobende Erwähnung Steffen Kunkel für „Am Molenkopf“, Hotel- und Wohnhochhaus, Frankfurt am Main
2010 Preis Kilian Teckemeier für die Eisdiele „Gratwanderung“
Preis Katharina Krahl für „Zukunft Osthafen"
Preis Xing Zhao für „Altersgerecht“
Preis Theresa Hertlein für „Muggelich – eine neue Typologie der Terrassenhäuser in Hamburg“
Die vier Preisträger/Innen erhalten zum ersten Mal keinen einmaligen Geldpreis. Vielmehr sieht die Jacob Wilhlem Mengler-Stiftung vor, ihnen für ein Jahr das Deutschlandstipendium zu ermöglichen. Dieses ist ab dem Sommersemester 2011 mit 300 € pro Monat dotiert, 50% vom Bund und 50% vom Sponsor, der Mengler-Stiftung.
Lobende Erwähnung Severin Hamm für „Arts and Crafts“
Lobende Erwähnung Nina Volk für „Herr Schmidt“
Lobende Erwähnung Fatma Esmer für „in situ. An Ort und Stelle“
2009 Preis Paula Tuczek und Julien Blanc für „Das Fenster zum Schilf“
Preis Eun-A Kim für „Dach(t)raum“
Lobende Erwähnung Julien Kiefer für „Leibraum“
Lobende Erwähnung Katharina Kral und Timur Dogan für „eins40“
Lobende Erwähnung Dina Herrmann für „Büro a.D.“
Lobende Erwähnung Christian Stumpf und Sebastain Bausch für „Kreativpo(o)l“
2008 Preis Olivia Haym und Constanze Joppen für „Home Sweet Home“
Preis Teamprojekt „WellPappWelle“
Lobende Erwähnung Dina Hermann für „Darmstädter Rauminterventionen”
Lobende Erwähnung Heide Rink für „Living Wireless“
Lobende Erwähnung Team Architektursommer für das „Darmstädter Stadtmodell“
2007 Preis Johanna Kropp
Preis Marc Warrington