Masterthesis

Sommer 2020

Gemeinwohlorientierte Stadt. Urbanes Wohnen in Erlaa

© Zhili Xia & Yufeng Wang

Herausgegeben vom Fachgebiet Entwerfen und Städtebau (Prof. i. V. Andreas Krauth/ Verena Schmidt)

Die Masterthesis des FG Entwerfen und Städtebau blickt im Sommersemester 2020 nach Wien.

Das Entwicklungsgebiet „In der Wiesen“ grenzt südlich an den Wohnpark Alterlaa an. Teile des Gebiets sind bereits bebaut bzw. aktuell im Bau. Die Masterthesis sich auf das größte Teilgebiet „In der Wiesen Mitte“ (ca. 29 ha). Mit diesem Areal verbindet sich das Potential, nicht nur Lücken zu füllen, sondern ein zusammenhängendes Quartier mit einer starken räumlichen, programmatischen und gestalterischen Vision zu entwickeln.

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Modehaus Antwerpen

© Caner Şahin

Herausgegeben vom Fachgebiet Entwerfen und Nachhaltiges Bauen (Prof. Christoph Kuhn)

Das neue Modehaus ist ein Ort, an dem Mode entworfen, erprobt, produziert, präsentiert, verkauft, repariert, recycelt und archiviert wird. Das detaillierte Programm spiegelt diese heterogenen und hybriden Anforderungen an die zu entwerfenden Räume. Das Haus ist gleichsam Büro, Atelier, Werkstatt, Wohnung, Showroom, Store und kommunikativer Treffpunkt für Mitarbeiter, Kunden und Besucher. Ziel ist es, eine funktionale und räumliche Organisation zu entwickeln, die das Zusammenwirken und den Austausch zwischen all diesen Bereichen fördert und positive Synergien erzeugt. Kreative, handwerkliche und administrative Prozesse müssen sich stärkend ergänzen und nicht behindern. Flächen sollen angemessen sparsam, effizient und flexibel genutzt werden, die Räume differenzierte und inspirierende atmosphärische Qualitäten entstehen lassen.

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Kinder- und Jugendbibliothek in Stockholm

© Rongjun Zhou

Herausgegeben vom Fachgebiet Entwerfen und Baukonstruktion (Prof. Felix Waechter)

Die über 900 Jahre alte Geschichte des Karnevals in einer der faszinierendsten Städte der Welt hat uns veranlasst das Museo del Carnevale als Entwurfsaufgabe der Masterthesis herauszugeben. Das Museo del Carnevale soll der kommerzialisierten Entwicklung entgegenwirken und den traditionellen Karneval in seiner historischen Form und seiner Faszination den Bewohner*innen der Lagunenstadt sowie den Besucher*innen nahebringen. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund:

Wie kann der Karneval innerhalb eines architektonischen Konzeptes verräumlicht und dargestellt werden? Wie können die tradierten Bilder und Elemente des Karnevals in der Architektur gezeigt werden? Wie kann das Museo del Carnevale in die historische Struktur mit ihrer Vielzahl an Baudenkmälern sensibel integriert werden und dennoch in seiner Bedeutung lesbar bleiben?

Mit dem Thema „Museo del Carnevale“ stellen sich besondere Herausforderungen im Bereich des Planens im historischen Kontext, sowie im Hinblick auf Raum, Licht, Materialität, Proportion und Symbolik. Nicht allein fachliches Können, sondern Begeisterung für die Aufgabe und die intensive Auseinandersetzung mit dem Karneval, der faszinierenden Stadt Venedig und dem attraktiven Grundstück am Wasser liefern Ideen und Inspiration für ein tragfähiges architektonisches Konzept.

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